GSB 7.0 Standardlösung

'Ran Rücken' kehrt ins BMI zurück

Im Jahr 2010 gab der damalige Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, den Anstoß zur Initiierung des BISp-Forschungsprojektes ‚Ran Rücken‘. Nun kehrt das Projekt  an seinen Ursprungsort zurück und findet im Betrieblichen Gesundheitsmanagement des Bundesministeriums des Innern (BMI) Anwendung.

In der letzten Phase des Forschungsprojekts werden im Rahmen des „Wissenschaftlichen Transfers“ die entwickelten Übungen, Anwendungswege und  Erkenntnisse für Therapie und Prävention von Rückenschmerzen in drei Teilprojekten auf ihre Anwendbarkeit und Akzeptanz in der Arbeitswelt des BMI überprüft. Dabei stehen Übungen und Programme zur Verbesserung der Stabilität des Rückens im Mittelpunkt. Zum Beispiel wird durch Balanceübungen auf instabilen  Unterlagen mit Störreizen die stabilisierende Muskulatur gestärkt und das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln verbessert.

Im ersten Teilprojekt werden freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer ausgewählten Organisationseinheit des BMI mit Schichtarbeit direkt von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschulambulanz Potsdam (Projektleitung Prof. Dr. Frank Mayer) durch diagnostische Angebote und therapeutische Maßnahmen betreut. In einem zweiten Teilprojekt werden Übungsleiter ausgebildet, die die Übungen in das bestehende Kursangebot des BMI integrieren. Im dritten Teilprojekt erfolgt die Umsetzung des Trainingsprogramms durch eine webbasierte Trainingsplattform, wobei die Übungen durch Videos erklärt werden.

Bei allen drei Maßnahmen, die über mehrere Wochen erfolgen, sollen Trainierende und Übungsleiter bewerten, wie gut die Informationsmaterialien und Übungen im Arbeitsprozess und im Alltag umsetzbar sind. Bei erfolgreicher Bewertung wird eine dauerhafte Integration in das Betriebliche Gesundheitsmanagement des BMI angestrebt.