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Projektinitiierung

Am 3. Februar 2010 unterbreitete der damalige Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, dem BISp einen Vorschlag: Es sollte ein Konzept zur zukunftsgerichteten Forschungsförderung vorlegen.

Dieses sollte
• die Ergebnisse aus der Spitzensportforschung aktiv der gesamten deutschen Forschungs-landschaft zugänglich machen und
• den Dialog und den Austausch einzelner Wissenschaftsdisziplinen fördern.


Das BISp griff diese Anregungen auf – und legte dem Bundesministerium des Innern (BMI) im April 2010 ein entsprechendes Konzept vor. Das Thema: Rückenschmerz. Der Minister zeigte sich von der hohen Relevanz der Rückengesundheit sowohl für den Spitzensport als auch für die Allgemeinbevölkerung überzeugt. Er stimmte nicht nur der Umsetzung des bisher einzigartigen Forschungsvorhabens zu, sondern stellte dem BISp für die erste Projektphase die dafür notwendigen Finanzmittel zur Verfügung: Das Projekt „Rückenschmerz“ war geboren.

Natürlich gibt es bereits Studien und Erkenntnisse zum Thema Rückenschmerz. Auch die Spitzensportforschung beschäftigt sich seit Jahren mit der Entwicklung neuer Methoden und Verfahren. Bislang war es jedoch nicht möglich, diese spitzensportrelevanten Forschungsarbeiten in der notwendigen Größenordnung umzusetzen, um die Ergebnisse sowohl in das medizinische Versorgungssystem des Spitzensports als auch in die Gesamtgesellschaft zu übertragen. Mit dem Projekt „Rückenschmerz“ wird nun genau das möglich. Den besonderen Stellenwert des Projekts machte der ehemalige Innenminister auch in seiner Rede anlässlich der 40- Jahr-Feier des Bundesinstituts für Sportwissenschaft am 8. Dezember 2010 in Bonn deutlich:


„Mit dem Projekt ‚Rückenschmerz‘ erhoffen wir uns nicht nur Synergieeffekte für den Spitzensport, sondern wollen die Ergebnisse in die Gesellschaft transferieren. Und ich bin überzeugt: Das BISp wird auch mit diesem Projekt eine weitere ‚Brücke‘ bauen.“

Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, bei seiner Rede anlässlich der 40 Jahr- Feier des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 8. Dezember 2010Quelle BISp