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Gemeinsam gegen den Schmerz - Der Förderschwerpunkt "Rückenschmerz" des Bundesinstituts für Sportwissenschaft!

Mit dem interdisziplinären Forschungsprojekt

"Entwicklung, Evaluation und Transfer einer funktionsbezogenen Diagnostik, Prävention, Therapie bei Rückenschmerz für den Spitzensport und die Gesamtgesellschaft"

beschreitet das Bundesinstitut für Sportwissenschaft neue Wege. Das Ziel des Projektes ist es, Möglichkeiten der Prävention, Diagnose und Therapie von Rückenschmerzen zu entwickeln und zu evaluieren, die Sport und Bewegung in den Mittelpunkt stellen. Zentral ist im Gesamtprojekt die Entwicklung und Validierung eines funktionellen Diagnostikums und einer funktionellen Trainingsintervention.

Einmalig durch Reichweite und Vielfalt

Erstmalig – und in dieser Größenordnung wohl einzigartig in der deutschen Forschungslandschaft – vernetzt das Projekt „Rückenschmerz“ Forscherinnen und Forscher in der ganzen Bundesrepublik, um neue Wege zu finden, Rückenschmerzen vorzubeugen, zu diagnostizieren und zu behandeln. Der Name des einzigartigen Netzwerks: National Research Network for Medicine in Spine and Exercise, kurz MiSpEx. Dabei setzt das BISp auf eine gezielte Vernetzung der aktuellen Forschungsansätze aus dem allgemeinen Gesundheitswesen mit dem Know-how der Spitzensportforschung. Die daraus gewonnenen Ergebnisse sollen schließlich sowohl in das medizinische Versorgungssystem des Spitzensports als auch in das allgemeine Gesundheitswesen und somit in die Gesamtgesellschaft übertragen werden.

Das BISp übernimmt eine Schnittstellenfunktion – es unterstützt die Forschenden bei der Koordinierung untereinander und beim Transfer der Ergebnisse in Spitzensport und Gesellschaft. Als Zielgruppen sind die Grundversorgung im Sport und in der Allgemeinbevölkerung (niedergelassene Ärzte, Kliniken), spezifische Gesundheitseinrichtungen mit den Zielen der Prävention und Rehabilitation (Rehabilitationskliniken, ambulante Gesundheitszentren) und Kompetenzzentren des Spitzensports definiert.